Bindegewebsmassage

Die Bindgewebsmassage ist eine ganzheitliche, manuelle Behandlungsweise, die die Einzigartigkeit des Individuums mit seinen lokalen und allgemeinen Krankheitssyndromen, sowie vor allem die möglichen Reaktionen berücksichtigt.

Es handelt sich bei der Bindegewebsmassage um eine Reflexzonentherapie, die sich von allen anderen Techniken, durch behutsame Ausübung von Zug und Druck auf das Haut- und Unterhautbindegewebe unterscheidet.

Das Unterhautbindegewebe ist nach PISCHINGER die vitale Zone des Organismus ist durch die Substanz seines Gewebes in der die körperspezifischen physikalischen und elektrolytischen Prozesse, sowie alle metabolischen und biochemischen Vorgänge ablaufen, der oberflächliche Spiegel jeglicher organischer Störung.

Die Behandlung mit Bindegewebsmassage produziert eine allgemeine Entspannung, eine örtliche Gewebsentspannung, eine reaktive Mehrdurchblutung und dadurch eine verbesserte Ernährung des Gewebes, eine Schmerzstillung auch in vom behandelten Bereich entfernten Körperregionen, eine natürliche und unterschwellige Stimulation des zerebrospinalen und vegetativen Nervensystems und des gesamten Hormonsystems, sowie einer segmentgebundenen Reflexwirkung auf die Funktion der inneren Organe.

Indikationen:

  • Rheumatischer Formenkreis
  • Alle postoperativen, posttraumatischen orthopädischen Fälle, wie z.B. Brüche, Bandscheibenschäden, Osteoporose, Arthrose, Lähmungen, akuten Kreuzschmerzen etc.
  • Arterielle und venöse Durchblutungsstörungen
  • Gynäkologische Erkrankungen
  • Erkrankung der Atemwege, des Herzens, des Verdauungstraktes, der Nieren und der Harnwege

Kontraindikationen:

  • Fieber
  • Infektionskrankheiten
  • Bösartige Tumore (da die Folge eine Stoffwechselsteigerung ein Wachstum sein kann)
  • Thrombosen
  • Marcumarpatienten (Quick)
  • Lymphödeme